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Dokumentierte Probenahme

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Für einen DNA Test werden die DNA-Proben aller Teilnehmer benötigt. Eine solche Probe wird durch einen Mundschleimhautabstrich, eine sogenannte "Speichelprobe", gewonnen. Mit Hilfe eines sterilen Wattestäbchens, wie Sie es in unseren Testunterlagen finden, läßt sich die Speichelprobe einfach und schmerzlos nehmen.

Wer führt eine dokumentierte Probenahme durch?

Die Probenahme für DNA Untersuchungen muß immer von einer neutralen Person dokumentiert werden. Das ist beispielsweise

  • Arzt,
  • Jugend- oder Gesundheitsamtsmitarbeiter,
  • Apotheker,
  • Hebamme,
  • Krankenschwester
  • oder Notar

Während der Probenahme werden die Daten Ihrer Ausweispapiere in unsere Unterlagen übertragen. Ihr gewählter Zeuge besätigt die Richtigkeit der Daten mit seiner Unterschrift und sendet anschließend alle Unterlagen an uns zurück.
Ihr Vorteil dieser Dokumentation: Die Gutachten, die auf dieser Art dokumentierter Probenahme basieren, sind nur schwer anfechtbar und können vor Gericht verwendet werden. Und Sie können dem Ergebnis vertrauen. Die Möglichkeit zum Betrug bei der Probenahme wurde durch diese Vorgabe minimiert.

Eine genaue Erklärung zur dokumentierten Probenahme haben wir für Sie in unserem Flyer vorbereitet (PDF)

Identitätssicherung

Bei einer dokumentierten Probenahme wird anhand der Ausweispapiere eine "Identitätssicherung" durchgeführt. Dadurch wird bestätigt, dass Sie sich durch entsprechend ausgewiesen haben (Personalausweis, Reisepass, Geburtsurkunde bei Kleinkindern). Die Kopien der Dokumente werden den Testunterlagen beigefügt. Zudem müssen den Unterlagen Fotos beigefügt werden, auf denen die Gesichter der Teilnehmer klar zu erkennen sein müssen.

Beweiskette

Die sogenannte "Beweiskette" darf nicht unterbrochen werden. Das heißt, die Probenahme wird durch Ihren gewählten Zeugen durchgeführt und dokumentiert. Sie dürfen die Testunterlagen anschließend nicht mitnehmen. Sie müssen aus der Praxis oder dem Amt direkt versendet werden. Sollten Sie die Unterlagen mitnehmen und selber versenden, so kann Ihnen Manipulation an den Proben vorgeworfen werden.

Beweismittelfreiheit

Ein Richter hat Beweismittelfreiheit. Das heißt, er hat die Wahl des Labors und damit theoretisch die Befugnis, jederzeit ein weiteres Labor mit der Analyse zu beauftragen. Grundsätzlich können unsere Analysegutachten vor Gericht verwendet werden, da sie in allen Punkten den Anforderungen entsprechen. Ein Verpflichtung dazu besteht für den Richter jedoch nicht.